Eine Debatte um Schmähungen und Beleidigungen bestimmt den Fußballdiskurs dieser Tage. Aber nicht oder nicht primär eine Debatte um rassistische, sexistische, homophobe und andere diskriminierende Beschimpfungen, sondern um Schmähplakate und -spruchbänder, die am Wochenende gleich in mehreren Stadien zu sehen waren und einiges an Wirbel einschließlich Spielunterbrechungen verursacht haben. Da es sich bei den hier diskutierten Schmähungen immerhin um sprachliche Äußerungen handelt, nehme ich es mir heraus, den vielen guten Wortmeldungen noch einen Kommentar aus spezifisch linguistischer Sicht hinzuzufügen.

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